In aller Ohr ist das schreckliche Ereignis von Winnenden. Ein 17 Jähriger lief Amok und die Welt folgte ihm per Twitter. In der Regel erachte ich Twitter als wichtiges Medium um Augenzeugen-Berichte zu verbreiten und Gesehenes oder Erlebtes zu berichten. Als dunklen Teil sehe ich hier den Mißbrauch um eigene Ziele dort aufzusatteln.

Der Trend der sich aber derzeit einschleicht ist schon grob fahrlässig. Da zitieren die Medien Twitter als Quelle, was wiederum in Twitter mit Bezug auf die Medien zu finden ist. Das Ganze völlig ungeprüft und ohne Kennzeichnung ob es sich um eine Tatsache, Vermutung oder Eigenbeobachtung handelt. Das Gefährliche finde ich hier vorallem, wenn die Medien wie Nachrichtensender, Online-Magazine etc. ihre Informationsquellen nicht hinterfragen.

Wenn ich als User einen anderen User follow, weiß ich meistens was ich von dem zu halten habe. Auch kann ich nach einer Weile einschätzen ob ich denjenigen ernst nehme oder eben nicht. Wenn aber ein großes Online-Magazin auf der Webseite eine Shoutbox über Twitter stülpt und alle Tweets mit #Suchwort ungefiltert veröffentlicht.

Der Wehrmutstropfen war, dass die Links nicht klickbar waren. Hier gab es aber natürlich bereits die ersten Versuche dies direkt in Twitter zu realisieren. Wer also Twitter nutzt sollte es richtig machen. Es gibt hier einige gute und erschreckende Beispiele. Eine Bitte jedoch mal an Alle: Wenn solch Ereignisse geschehen, denkt daran dass es sich um Menschen handelt und in tragischer Art und Weise zu Schaden kommen. Verbreitet also weder Lügen noch … got it?