Der boeserseo (Twitter) hat mit “BlackHat Techniken: 11 Wege der bösen Linkgenerierung” einen schönen Post zu verschiedenen Techniken der Linkgenerierung geschrieben. Wie der Name schon sagt werden hier BlackHat-Techniken betrachtet und auch ein Ausfallschritt in den kriminellen Bereich gezeigt.
BlackHat ist wie alles im SEO-Bereich starken Veränderungen unterworfen, aber dennoch lohnt es sich hier einmal einen Blick drauf zu werfen. Alleine um eventuell mal einen Mitbewerber ausfindig zu machen muss man die Mittel kennen. Ob man diese selber einsetzten will muss jeder selber wissen. Für mich steht fest, dass keine großen Projekt mit BlackHat in Kontakt gebracht werden sollten. Früher oder später müssen diese wieder korrigiert werden, oder fliegen schlichtweg aus dem Index. Spätestens hier gibt es dann Tränen bei den unbedarften Webmastern. Wer für Kunden arbeitet sollte gleich die Finger von lassen (absolutes NO-GO).
Um aber mal kurz eine MFA- oder Affiliate-Seite in den Index zu pumpen (vielleicht auch x*10^n Seiten) ist dies jedoch weiterhin ein sehr effizientes Mittel. Zudem kann man viele BlackHat-Techniken mit etwas Social Engineering auch in einem “grauen” Bereich einsetzen.
Lest es Euch also durch, denn in dem Post steckt gute Arbeit.
SEOs besitzen je einen gewissen Trieb (fast) alles unter dem Gesichtspunkt der Verwertbarkeit zu prüfen. Alles was man sieht wird innerhalb von Sekunden auf “Gute Idee, verwendbar etc.” abgeklopft. So dürfte jeder einen Haufen potentieller Projekte in der Schublade liegen haben. Die nur darauf warten umgesetzt zu werden.
Wie wohl auch jeder mitbekommen hat, war vor kurzem der NATO-Gipfel zum Teil auch auf deutschen Boden statt. In Rahmen dessen war ich lange Zeit für das THW unterwegs und auch vor Ort eingesetzt. In einer der Vorbesprechungen wurde klar kommuniziert, dass ein Beteiligung nicht vor dem Gipfel nach außen getragen werden sollte. Diesen Umstand und die Tatsache, dass wir während der Aktionstage ein hohes Arbeitsaufkommen hatten habe ich genutzt einfach mal völlig von der “normalen” Welt abzuschalten.
In meinen Augen hat dies meine Sichtweise auf manche “Schubladenprojekte” deutlich positiv verändert. Während einige Projekte deutlich als “zu SEO-affin” in Ihrer Priorität drastisch zurückgestuft wurden, sind 2 Projekte mit “Warum habe ich das nicht vorhergesehen?” als Gelddruckwerke neu eingestuft. Manchmal hat man einfach Schätze liegen die man aufgrund seiner eigenen eingeschränkten Sichtweise nicht sieht.
Daher habe ich mir nun vorgenommen Projekte regelmäßig zu bewerten. Einfach für jedes Vorhaben ein Arbeitsblatt mit Zielsetzung, Projektbeschreibung und Monetarisierungsstrategie. Wer schon einmal auf so etwas nach ein paar Monaten einen Blick geworfen hat wird wohl immer eine kleine Verbesserung gefunden haben. Ich denke, wenn man einmal den richtigen Abstand gefunden hat sieht man die Projekte mit völlig anderen Augen und übersieht nicht mehr seine Schätze.