Juni
12

Da hat sich der Marco für von und mit SUMAG doch etwas schönes einfallen lassen. Passend zum Peter Fox Konzert in Berlin veranstaltet er ein SEOtreffen. Dazu bietet er ganze sieben (7) Freikarten für diejenigen, die als erstes einen Trackback auf seine Seite bzw. Artikel bringen.

Gerade Peter Fox scheint es vielen SEOs angetan haben zu haben und daher ist es wohl ein interessanter Ansatz für einen mini Linkbait. Vielleicht hätte er noch dazuschreiben sollen, dass Tickets die bis zum xx.xx.2009 nicht abgeholt werden entsprechend an den nächsten Trackbacker gehen. Somit bleibt die Sache für die die als 8., 9. oder 10. backtracken weiterhin interessant :)

Also stürtz Euch drauch und verlinkt fleißig: SEO Treffen bei Peter Fox in Berlin

Übrigens ein wirklich gutes und erfrischendes Design der Seite. Daher auf jeden Fall neben guten Content einen Besuch wert.

Juni
10

Jeder der sich mit Linkbuilding beschäftigt wird sich früher oder später fragen wie er an neue Links rankommt. Einer der möglichen Wege ist es einfach die ersten 10, 100 oder 1000 Treffer zum Keyword aus den SERPs anzuschreiben.

Gerade wenn man man in einer Nische optimiert ist dies einer der besten Wege, denn so sammelt man die Links seiner Mitbewerber. Wer ist wohl wichtiger, einer aus hundert oder der auf den die Hundert verlinken?

Nun braucht man (gerade in Deutschland) einen Anreiz für den Webmaster auch

reziproke-links

wirklich den Link zu setzen. Geld anbieten sprich den Link mieten wird nun der erste oder zweite Einfall sein. Der Andere ist es einen Link im Tausch anzubieten. Geld sollte immer der letztere Weg sein, denn 100*x Euro ist sicherlich eine Menge Geld. Gerade in unserer Nische :)

Aber, um auch wieder auf das Thema zu kommen, ist der reziproke (gegenseitige) Linktausch von Google nicht so gerne gesehen. Wer es also wirklich schafft 100 Links 1:1 zu tauschen wird nicht viel gewinnen. (Natürlich mehr als ohne Links) Also wäre es doch wesentlich geschickter, wenn man einen Link vom Mitbewerber bekommt und einen Link von einer anderen Seite zurückgibt.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man 2-3 zusätzliche Seiten aufsetzen und ganz offen kommunizieren, dass man die eingehenden Links auf die eine Domain möchte und dafür im Tausch Links von der anderen Domain bietet. Hierbei werden aber ,wiederum gerade in Deutschland, viele Webmaster misstrauisch und vermuten, auch wenn die Begründung plausibel ist, Schindluder. Zudem wird sich der Webmaster die Frage stellen, warum Ihr so arbeitet und das Ihr dann ja besser seid als die eigene Seite. Wahrscheinlich ist der Link damit auch gestorben.

reziproke-links-vermeiden

Hier kann man nun einen kleinen Trick nutzen wie der normale Webmaster seinen Link bekommt und Ihr trotzdem nicht reziprok verlinken müsst. So könnt Ihr z.B. einmal Eure Domain als .de und .com registrieren oder mit und ohne Bindestrich. Um es dem Webmaster einfach zu machen schickt Ihr ihm den fertigen Quellcode für Eure (wichtige) Seite. Die meisten gucken den Code an, sehen das er “sauber” ist und bauen ihn 1:1 ein. Natürlich müsst Ihr auch Euer Versprechen einhalten und dem Webmaster den Link einbauen. Dazu verlinkt Ihr von Eurer (geringwertigeren) Seite auf den Linkpartner.

Um das Ganze abzurunden könnt Ihr ihm noch den Link zu der Seite schicken auf der sich der Link befindet. Wer die Illusion nun noch perfekt machen will kopiert seine Seite 1:1 und baut auf der wichtigen Seite einen <span> der eben aussieht wie der Link auf der geringwertigeren Seite jedoch keiner ist ;) Zur Vermeidung des Dublicate Content kann man auf der geringwertigeren Seite verschiedene Methoder verwenden. Sei es der Einsatz von Bildern statt Texten, dem Metatag noindex oder das verzögerte Veröffentlichen von Inhalten. Erst die Wichtige Seite, später die 1:1 Kopie die es dann nicht mehr in den Index schafft.

Juni
3

Umgang mit Referenzen

Posted In: Allgemeines by SEOTom

Der Umgang mit Referenzen ist immer etwas schwierig. Man möchte zeigen, was man kann (also gemacht hat) aber natürlich immer nur das Beste. Es soll die Werbeunterstreichung sein. Das Aushängeschild für Qualität. referenzen1

Aber wer schon einmal auf (Werbe-)Agenturseiten gesurft ist wird feststellen, dass große Firmen wie Adidas, Siemens, Mercedes Benz, Du Pont und wie sie alle heißen bei fast jeder Agentur Kunde sind. Ist das denn so oder wird man hier eiskalt angelogen? Weder noch. Viele Konzerne vergeben Aufgaben in eigene (Teil-)Betriebe und Abteilungen um projektorientiert eine Aufgabe umsetzen zu lassen. Da kann es durchaus sein, dass Firma A mal ein halbes Jahr für Mercedes und danach ein Jahr für Du Pont arbeitet. Nebenbei wird ein Flyer für Adidas erstellt und TADA! fertig ist die Referenzliste. Natürlich werden wir lieber Adidas schreiben als “Adidas Finanz- und Vorsorge für alleinerziehnde Mütter GmbH”. Wir reden hier jedoch von einen Unternehmen mit über 100 Tocherunternehmen.

Bleibt also die Sache, dass wenn wir eine Firma ins Spiel bringen wollen, auch das passende Projekt genannt werden sollte. Genau hier kriegt dann der SEO Bauchschmerzen, denn warum sollte man genau sagen was man für wen gemacht hat? Was sagt auch Tante Google dazu, wenn wir erzählen welche Projekte evtl. nur durch uns gepuscht sind? Vor Google hätte ich im Whitehat Kundenbereich keine Angst, aber meiner Konkurrenz muss ich nicht wirklich alles sagen ;)

Ein weiterer Fallstrick ist die Vielfältigkeit. Viele Entscheider kann man aktiv bei Referenzen begeistern, wenn viele völlig unterschiedliche Dinge dargestellt werden. Natürlich müssen alle dennoch ein Top-Niveau entsprechen. Aber wer nicht gerade in einem Konzern zu Hause ist sondern eher im 1-10 Mann Betrieb KANN das gar nicht leisten. Viele Referenzen immer nach dem gleichen Muster, oder viele verschiedene Projekte für immer die gleichen Kunden schrecken aber meistens ab. Sie werfen Fragen auf wie “Kann der nur das?”, “Hat der nur die 2 Kunden?”. Diese werden nicht einmal laut ausgesprochen sondern sind in der Regel ein indirekt Entscheidungsprozeß.

Aus diesen Gründen kann Weniger manchmal wirklich mehr sein. Was spricht zum Beispiel dagegen zu veröffentlichen, dass man auf Wunsch gerne einen Kontakt zu bestehenden Kunden herstellt? Natürlich müssen das die Kunden dann auch wollen. Oder man zeigt ein paar ausgewählte Referenzen in einem ersten Treffen und verliert ein paar Worte dazu. Auch “anonymisierte” Kundenmeinungen helfen oft ein gewisses Vertrauen zu transportieren. Mit 1-2 Sätzen einer realen Person wirkt eine “… alleinerziehnde Mütter GmbH” auch ganz anders als nur das Logo.

Daher ruhig mal die aktiven Kunden fragen, ob man eine “Stimme” für die Webseite bekommt oder man einen Kontakt herstellen darf, wenn der eigene Kunde fragt. In der Regel sind Eure Kunden auch dazu bereit. Wenn Ihr gute Arbeit abgebt sind die Kunden von Euch überzeugt und empfehlen Euch weiter. Da ist es meist nur eine schnelles “JA, na klar!” auf die Frage “Dürfte ich Sie als zufriedenen Kunden nennen, wenn ein Kunde danach fragt? Würden Sie dem das auch bestätigen?” Und machen wir uns doch nichts vor: Der Kunde fühlt sich geschmeichelt ;) Daher ist es für beide eine Win-Win Situation und keine Werbemaßnahme ist effektiver als die direkte Empfehlung.