Juni
10

Jeder der sich mit Linkbuilding beschäftigt wird sich früher oder später fragen wie er an neue Links rankommt. Einer der möglichen Wege ist es einfach die ersten 10, 100 oder 1000 Treffer zum Keyword aus den SERPs anzuschreiben.

Gerade wenn man man in einer Nische optimiert ist dies einer der besten Wege, denn so sammelt man die Links seiner Mitbewerber. Wer ist wohl wichtiger, einer aus hundert oder der auf den die Hundert verlinken?

Nun braucht man (gerade in Deutschland) einen Anreiz für den Webmaster auch

reziproke-links

wirklich den Link zu setzen. Geld anbieten sprich den Link mieten wird nun der erste oder zweite Einfall sein. Der Andere ist es einen Link im Tausch anzubieten. Geld sollte immer der letztere Weg sein, denn 100*x Euro ist sicherlich eine Menge Geld. Gerade in unserer Nische :)

Aber, um auch wieder auf das Thema zu kommen, ist der reziproke (gegenseitige) Linktausch von Google nicht so gerne gesehen. Wer es also wirklich schafft 100 Links 1:1 zu tauschen wird nicht viel gewinnen. (Natürlich mehr als ohne Links) Also wäre es doch wesentlich geschickter, wenn man einen Link vom Mitbewerber bekommt und einen Link von einer anderen Seite zurückgibt.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man 2-3 zusätzliche Seiten aufsetzen und ganz offen kommunizieren, dass man die eingehenden Links auf die eine Domain möchte und dafür im Tausch Links von der anderen Domain bietet. Hierbei werden aber ,wiederum gerade in Deutschland, viele Webmaster misstrauisch und vermuten, auch wenn die Begründung plausibel ist, Schindluder. Zudem wird sich der Webmaster die Frage stellen, warum Ihr so arbeitet und das Ihr dann ja besser seid als die eigene Seite. Wahrscheinlich ist der Link damit auch gestorben.

reziproke-links-vermeiden

Hier kann man nun einen kleinen Trick nutzen wie der normale Webmaster seinen Link bekommt und Ihr trotzdem nicht reziprok verlinken müsst. So könnt Ihr z.B. einmal Eure Domain als .de und .com registrieren oder mit und ohne Bindestrich. Um es dem Webmaster einfach zu machen schickt Ihr ihm den fertigen Quellcode für Eure (wichtige) Seite. Die meisten gucken den Code an, sehen das er “sauber” ist und bauen ihn 1:1 ein. Natürlich müsst Ihr auch Euer Versprechen einhalten und dem Webmaster den Link einbauen. Dazu verlinkt Ihr von Eurer (geringwertigeren) Seite auf den Linkpartner.

Um das Ganze abzurunden könnt Ihr ihm noch den Link zu der Seite schicken auf der sich der Link befindet. Wer die Illusion nun noch perfekt machen will kopiert seine Seite 1:1 und baut auf der wichtigen Seite einen <span> der eben aussieht wie der Link auf der geringwertigeren Seite jedoch keiner ist ;) Zur Vermeidung des Dublicate Content kann man auf der geringwertigeren Seite verschiedene Methoder verwenden. Sei es der Einsatz von Bildern statt Texten, dem Metatag noindex oder das verzögerte Veröffentlichen von Inhalten. Erst die Wichtige Seite, später die 1:1 Kopie die es dann nicht mehr in den Index schafft.

April
21

Der boeserseo (Twitter) hat mit “BlackHat Techniken: 11 Wege der bösen Linkgenerierung” einen schönen Post zu verschiedenen Techniken der Linkgenerierung geschrieben. Wie der Name schon sagt werden hier BlackHat-Techniken betrachtet und auch ein Ausfallschritt in den kriminellen Bereich gezeigt.

BlackHat ist wie alles im SEO-Bereich starken Veränderungen unterworfen, aber dennoch lohnt es sich hier einmal einen Blick drauf zu werfen. Alleine um eventuell mal einen Mitbewerber ausfindig zu machen muss man die Mittel kennen. Ob man diese selber einsetzten will muss jeder selber wissen. Für mich steht fest, dass keine großen Projekt mit BlackHat in Kontakt gebracht werden sollten. Früher oder später müssen diese wieder korrigiert werden, oder fliegen schlichtweg aus dem Index. Spätestens hier gibt es dann Tränen bei den unbedarften Webmastern. Wer für Kunden arbeitet sollte gleich die Finger von lassen (absolutes NO-GO).

Um aber mal kurz eine MFA- oder Affiliate-Seite in den Index zu pumpen (vielleicht auch x*10^n Seiten) ist dies jedoch weiterhin ein sehr effizientes Mittel. Zudem kann man viele BlackHat-Techniken mit etwas Social Engineering auch in einem “grauen” Bereich einsetzen.

Lest es Euch also durch, denn in dem Post steckt gute Arbeit.

März
12

Old Media meets Twitter

Posted In: Dunkel by SEOTom

In aller Ohr ist das schreckliche Ereignis von Winnenden. Ein 17 Jähriger lief Amok und die Welt folgte ihm per Twitter. In der Regel erachte ich Twitter als wichtiges Medium um Augenzeugen-Berichte zu verbreiten und Gesehenes oder Erlebtes zu berichten. Als dunklen Teil sehe ich hier den Mißbrauch um eigene Ziele dort aufzusatteln.

Der Trend der sich aber derzeit einschleicht ist schon grob fahrlässig. Da zitieren die Medien Twitter als Quelle, was wiederum in Twitter mit Bezug auf die Medien zu finden ist. Das Ganze völlig ungeprüft und ohne Kennzeichnung ob es sich um eine Tatsache, Vermutung oder Eigenbeobachtung handelt. Das Gefährliche finde ich hier vorallem, wenn die Medien wie Nachrichtensender, Online-Magazine etc. ihre Informationsquellen nicht hinterfragen.

Wenn ich als User einen anderen User follow, weiß ich meistens was ich von dem zu halten habe. Auch kann ich nach einer Weile einschätzen ob ich denjenigen ernst nehme oder eben nicht. Wenn aber ein großes Online-Magazin auf der Webseite eine Shoutbox über Twitter stülpt und alle Tweets mit #Suchwort ungefiltert veröffentlicht.

Der Wehrmutstropfen war, dass die Links nicht klickbar waren. Hier gab es aber natürlich bereits die ersten Versuche dies direkt in Twitter zu realisieren. Wer also Twitter nutzt sollte es richtig machen. Es gibt hier einige gute und erschreckende Beispiele. Eine Bitte jedoch mal an Alle: Wenn solch Ereignisse geschehen, denkt daran dass es sich um Menschen handelt und in tragischer Art und Weise zu Schaden kommen. Verbreitet also weder Lügen noch … got it?

Februar
26

Als Backhat-Techniken sind diese gemeint, die moralisch nicht korrekt sind oder gegen bestimmte Regeln verstoßen. Diese Möglichkeiten zu kennen bietet aber für 2 Gruppen Vorteile. Für die, die diese Verfahren nutzen und die, die sich davor schützen wollen.

Daher möchte ich gerne mal etwas zur Diskussion stellen was mir bezüglich des Flugzeugabsturzes in Amsterdam aufgefallen ist. Genauso wie bei der Notlandung im Hudson war es ein Twitter-User, der als erstes hiervon berichtet hat. Daher habe ich ihn erst über die Twitterseite ab und an aufgerufen und dann auf Follow gesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass seine Follower dramatisch zunehmen. Am Beginn des Ereignisses hatte er wenige Follower und 3 Updates. Dann kam dies

Airplane crash @ Schiphol Airport Amsterdam!!

Diese Meldung wurde wie die folgenden häufig wiederholt und der User wurde bekannt. Schlagartig stieg die Zahl der Follower. Nach kurzer Zeit hatte er eine 3-stellige Anzahl und am Ende des Tages standen mehr als 850 Follower in seinem Profil. Wenn man heute sein Profil aufruft folgen ihm noch 853 User. In meinen Augen ist dies eine beachtliche Anzahl und jedem sollte klar sein, dass er diese nur aufgrund des Zufalles, dass er an der Absturzstelle war und berichtete, hat.

War er aber wirklich an der Absturzstelle? Es gibt keinerlei beweise, wenn man sich lediglich das Twitterprofil ansieht. Es wurde im Gegensatz zur Notwasserung im Hudson kein Bild publiziert. Lediglich die Aussage des Absturzes und ein Retweet mit dem Hinweis, dass er vor Ort ist wurden schnell bekannt. Wenn man diesen Gedanken also zu Ende denkt, könnte man bei aktuellen Ereignissen einen User haben der schnell Follower aufbaut. Einfach ein Profil, Tweet zu dem Ereignis das man gerade gesehen hat, ReTweet mit dem eigenen Account oder einen anderen größer bekannten und schon geht es los. Keine der getroffenen Aussagen müssen ja falsch sein. Einfach nur eine Informationsweitergabe ohne Quellenhinweis.

Was man dann mit einem Account machen kann, der einen tinyurl-Link postet überlasse ich Eurer Phantasie ;)