April
21

Der boeserseo (Twitter) hat mit “BlackHat Techniken: 11 Wege der bösen Linkgenerierung” einen schönen Post zu verschiedenen Techniken der Linkgenerierung geschrieben. Wie der Name schon sagt werden hier BlackHat-Techniken betrachtet und auch ein Ausfallschritt in den kriminellen Bereich gezeigt.

BlackHat ist wie alles im SEO-Bereich starken Veränderungen unterworfen, aber dennoch lohnt es sich hier einmal einen Blick drauf zu werfen. Alleine um eventuell mal einen Mitbewerber ausfindig zu machen muss man die Mittel kennen. Ob man diese selber einsetzten will muss jeder selber wissen. Für mich steht fest, dass keine großen Projekt mit BlackHat in Kontakt gebracht werden sollten. Früher oder später müssen diese wieder korrigiert werden, oder fliegen schlichtweg aus dem Index. Spätestens hier gibt es dann Tränen bei den unbedarften Webmastern. Wer für Kunden arbeitet sollte gleich die Finger von lassen (absolutes NO-GO).

Um aber mal kurz eine MFA- oder Affiliate-Seite in den Index zu pumpen (vielleicht auch x*10^n Seiten) ist dies jedoch weiterhin ein sehr effizientes Mittel. Zudem kann man viele BlackHat-Techniken mit etwas Social Engineering auch in einem “grauen” Bereich einsetzen.

Lest es Euch also durch, denn in dem Post steckt gute Arbeit.

April
13

SEOs besitzen je einen gewissen Trieb (fast) alles unter dem Gesichtspunkt der Verwertbarkeit zu prüfen. Alles was man sieht wird innerhalb von Sekunden auf “Gute Idee, verwendbar etc.” abgeklopft. So dürfte jeder einen Haufen potentieller Projekte in der Schublade liegen haben. Die nur darauf warten umgesetzt zu werden.

Wie wohl auch jeder mitbekommen hat, war vor kurzem der NATO-Gipfel zum Teil auch auf deutschen Boden statt. In Rahmen dessen war ich lange Zeit für das THW unterwegs und auch vor Ort eingesetzt. In einer der Vorbesprechungen wurde klar kommuniziert, dass ein Beteiligung nicht vor dem Gipfel nach außen getragen werden sollte. Diesen Umstand und die Tatsache, dass wir während der Aktionstage ein hohes Arbeitsaufkommen hatten habe ich genutzt einfach mal völlig von der “normalen” Welt abzuschalten.

In meinen Augen hat dies meine Sichtweise auf manche “Schubladenprojekte” deutlich positiv verändert. Während einige Projekte deutlich als “zu SEO-affin” in Ihrer Priorität drastisch zurückgestuft wurden, sind 2 Projekte mit “Warum habe ich das nicht vorhergesehen?” als Gelddruckwerke neu eingestuft. Manchmal hat man einfach Schätze liegen die man aufgrund seiner eigenen eingeschränkten Sichtweise nicht sieht.

Daher habe ich mir nun vorgenommen Projekte regelmäßig zu bewerten. Einfach für jedes Vorhaben ein Arbeitsblatt mit Zielsetzung, Projektbeschreibung und Monetarisierungsstrategie. Wer schon einmal auf so etwas nach ein paar Monaten einen Blick geworfen hat wird wohl immer eine kleine Verbesserung gefunden haben. Ich denke, wenn man einmal den richtigen Abstand gefunden hat sieht man die Projekte mit völlig anderen Augen und übersieht nicht mehr seine Schätze.

März
26

Die SEOcampixx, organisiert von Marco Janck aka Seonaut, wurde von langer Hand angekündigt und aktiv beworben. Unteranderem wurde ein SEO-Contest ausgerufen um die Werbetrommel weiter zu rühren. Während der Veranstaltung wurde viel getwittert und im Nachgang findet man eine Vielzahl von ReCaps.

Besonders zu erwähnen und sicher wird es schon “jeder” gesehen haben, ist das Video von carlos in welchem er Interviews der SEO Campixx zusammengetragen hat. Wer es also bis jetzt nicht gesehen habt. Anklicken, angucken und wiederum verlinken.

Ein weiter wichtiger Beitrag kommt dann auch vom SEOnauten selber, denn kurz nach der SEO Campixx wollte er noch nicht zusagen die Veranstallung zu wiederholen. Wer jedoch beim Blogpost SEO CAMPIXX 2009 VIDEO aufgepaßt hat, weiß es schon. Bei der Zeitmarke 9:07 sagt der SEOnaut winke winke bis 2010 zum nächsten Klassentreffen. Also Vorfreude auf die SEOCampixx 2010, auf den Termin warten und Vielen Dank für die Zusage.

Die SEO Campixx wird Pflicht für jeden SEO!

März
12

Old Media meets Twitter

Posted In: Dunkel by SEOTom

In aller Ohr ist das schreckliche Ereignis von Winnenden. Ein 17 Jähriger lief Amok und die Welt folgte ihm per Twitter. In der Regel erachte ich Twitter als wichtiges Medium um Augenzeugen-Berichte zu verbreiten und Gesehenes oder Erlebtes zu berichten. Als dunklen Teil sehe ich hier den Mißbrauch um eigene Ziele dort aufzusatteln.

Der Trend der sich aber derzeit einschleicht ist schon grob fahrlässig. Da zitieren die Medien Twitter als Quelle, was wiederum in Twitter mit Bezug auf die Medien zu finden ist. Das Ganze völlig ungeprüft und ohne Kennzeichnung ob es sich um eine Tatsache, Vermutung oder Eigenbeobachtung handelt. Das Gefährliche finde ich hier vorallem, wenn die Medien wie Nachrichtensender, Online-Magazine etc. ihre Informationsquellen nicht hinterfragen.

Wenn ich als User einen anderen User follow, weiß ich meistens was ich von dem zu halten habe. Auch kann ich nach einer Weile einschätzen ob ich denjenigen ernst nehme oder eben nicht. Wenn aber ein großes Online-Magazin auf der Webseite eine Shoutbox über Twitter stülpt und alle Tweets mit #Suchwort ungefiltert veröffentlicht.

Der Wehrmutstropfen war, dass die Links nicht klickbar waren. Hier gab es aber natürlich bereits die ersten Versuche dies direkt in Twitter zu realisieren. Wer also Twitter nutzt sollte es richtig machen. Es gibt hier einige gute und erschreckende Beispiele. Eine Bitte jedoch mal an Alle: Wenn solch Ereignisse geschehen, denkt daran dass es sich um Menschen handelt und in tragischer Art und Weise zu Schaden kommen. Verbreitet also weder Lügen noch … got it?

Februar
26

Als Backhat-Techniken sind diese gemeint, die moralisch nicht korrekt sind oder gegen bestimmte Regeln verstoßen. Diese Möglichkeiten zu kennen bietet aber für 2 Gruppen Vorteile. Für die, die diese Verfahren nutzen und die, die sich davor schützen wollen.

Daher möchte ich gerne mal etwas zur Diskussion stellen was mir bezüglich des Flugzeugabsturzes in Amsterdam aufgefallen ist. Genauso wie bei der Notlandung im Hudson war es ein Twitter-User, der als erstes hiervon berichtet hat. Daher habe ich ihn erst über die Twitterseite ab und an aufgerufen und dann auf Follow gesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass seine Follower dramatisch zunehmen. Am Beginn des Ereignisses hatte er wenige Follower und 3 Updates. Dann kam dies

Airplane crash @ Schiphol Airport Amsterdam!!

Diese Meldung wurde wie die folgenden häufig wiederholt und der User wurde bekannt. Schlagartig stieg die Zahl der Follower. Nach kurzer Zeit hatte er eine 3-stellige Anzahl und am Ende des Tages standen mehr als 850 Follower in seinem Profil. Wenn man heute sein Profil aufruft folgen ihm noch 853 User. In meinen Augen ist dies eine beachtliche Anzahl und jedem sollte klar sein, dass er diese nur aufgrund des Zufalles, dass er an der Absturzstelle war und berichtete, hat.

War er aber wirklich an der Absturzstelle? Es gibt keinerlei beweise, wenn man sich lediglich das Twitterprofil ansieht. Es wurde im Gegensatz zur Notwasserung im Hudson kein Bild publiziert. Lediglich die Aussage des Absturzes und ein Retweet mit dem Hinweis, dass er vor Ort ist wurden schnell bekannt. Wenn man diesen Gedanken also zu Ende denkt, könnte man bei aktuellen Ereignissen einen User haben der schnell Follower aufbaut. Einfach ein Profil, Tweet zu dem Ereignis das man gerade gesehen hat, ReTweet mit dem eigenen Account oder einen anderen größer bekannten und schon geht es los. Keine der getroffenen Aussagen müssen ja falsch sein. Einfach nur eine Informationsweitergabe ohne Quellenhinweis.

Was man dann mit einem Account machen kann, der einen tinyurl-Link postet überlasse ich Eurer Phantasie ;)